oligopol hat geschrieben:
Zitat:
nein, das kann ja garnicht sein... hat die industrie etwa überteuerte preise?
Das ist ja wohl die totale Milchmädchenrechnung.. Als würde sich die Gewinnspanne aus dem Verkaufspreis und den reinen Produktionskosten errechnen. Schonmal drüber nachgedacht, dass die zig Millionen die so ein Sternchen für einen Film kassiert auch wo her kommen müssen? Von den ganzen Lizenzen und Rechten ganz zu schweigen. Ob die das verdient auch 'verdient' haben ist ne andre Sache. Aber bei Musik zeigt sich ja schon heute recht deutlich was das 'kostenlose' Herrunterladen anrichtet. Wer auf gute Musik steht, sollte die auch kaufen.
Mir ist bewusst dass da noch produktionskosten dazukommen, mir ist bewusst dass auch produzenten, musiker und programmierer gern zwei ferraris fahren, einen in gelb und einen klassisch rot.
bevor ich anfange zu flamen:
freie marktwirtschaft bedeutet angebot und nachfrage bedingen sich gegenseitig. bleibt die nachfrage gleich, wird das angebot uninnovativ. bleibt das angebot gleich, sinkt die nachfrage.
sind die kosten des angebots zu hoch, steigt die anzahl der plagiate und kopien, sind sie zu niedrig steigt die nachfrage bis zur völligen ausschöpfung der kaufkraft.
ist die nachfrage zu gering ligt das entweder am schlechten angebot oder an den kosten des angebots. ein indikator sind hier die verkaufszahlen der plagiate und die zunahme der (raub)kopien.
Daraus folgt:
Angebot
- Das Angebot bleibt seit Jahren gleich (und die Nachfrage sinkt)
- Die Kosten sind zu hoch (und begünstigen damit Plagiate und Kopien)
Nachfrage
- Die Nachfrage sinkt (schlechtes oder uninnovatives Angebot)
- Kopien und Plagiate steigen (Angebot ist also zu teuer)
thats it.