ich liebe spiegel-reportagen
zum thema: ähm... darf ich die ganze studie dahingehend für sinnlos halten, weil sich das ergebnis (die gewaltspieler waren eher bereit am ende des spieles den partner "auszubeuten" als die, die nicht die gewaltversion dieses spiels spielten) auf das spiel selber bezieht? es wurden ja keine alltagssituation nach dem spielen als verändertes verhalten zugrundegelegt.
aber diese diskussion gibt es ja wirklich schon jahrtausende und sie wurde noch nie irgendwie zufriedenstellend beantwortet. was war denn damals im alten rom, als das blutdürstende publikum jauchzend zusah, wie sich mensch und getier gegenseitig zerrissen hat? was ist in spanien, wo noch immer ein sehr ähnliches schauspiel einem haufen stiere zum opfer fallen? was ist mit dem immer gewaltverherrlichenden fernsehen, den filmen, selbst büchern? okey, in spielen agiere ich selber, ist klar. aber ich hab mich selbst noch nie dabei ertappt, daß ich laut jauchzend die blutströme besabbere, wenn ich meinem gegner mit oder ohne hübsche animation den kopf weggepustet hab.
und obwohl ich seit meinem 14. lebensjahr sehr regelmässig computerspiele spiele und davon ne menge ein wesentlich höheren aggressionsfaktor haben als beispielsweise "sims", habe ich noch immer ein normales sozialverhalten, trampel keine vögel tod, kann mitleid und freude für andere empfinden und fühl mich auch sonst eigentlich relativ normal

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ich persönlich hab nur festgestellt, daß es nicht besonders sinnig ist, zwei stunden NFS zu spielen und dann direkt in mein echtes auto zu steigen
meiner meinung nach: die zweimillionste studie, an denen sich die computerspiel hasser dran hochziehen können - einen wahren wert hat sie für mich zumindest nicht. zumindest nicht den teil, den spielel daraus rezitiert hat.