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  Nokia Werksschliessung Bochum
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    BeitragVerfasst: 16.01.2008 17:44 
Neuankömmling
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Hallo liebes Forum,
Nachdem ich schon seit längerem mitlese, wollte ich mal meinen Frust ablassen, und eine konstruktive Diskussion über die Schliessung des Nokiawerkes in Bochum starten.
Ich bin nicht direkt betroffen.

Vielleicht haben es einige von euch nicht Mitbekommen, aber gestern kündete ein Aushang am Schwarzen Brett des Werkes davon, dass das Werk bis zum Sommer abgewickelt werden soll.

2300 Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz bei Nokia verlieren
bis zu 2000 Mitarbeiter in angeschlossenen Dienstleistern und zulieferern werden wohlmöglich ihren Arbeitsplatz verlieren.

Begründung Seitens Nokia:
Der Standort Deutschland ist zu Teuer!

Weitere wissenwerte Fakten:
Lohnkostenanteil in der Handyproduktion: Unter 5%
Also ist das Argument der Lohnkosten vorgeschoben!

Erhaltene Zuschüsse vom Staat für das Werk Bochum seit 1999 je nach Quellen zwischen 60 Millionen und 88 Millionen Euro!

Nokia hat vor Kurzem ein neues Werk in Rumänien errichtet, und wird die Produktion dort hin verlagern! Natürlich hat man dafür auch weitere Subventionen beantragt!

Ist Nokia vielleicht eine "Subventionsheuschrecke"?
Kaum ist ein Land abgegrast, gehts woanders hin?

Wo soll das Hinführen?
Die Zeche zahlt wiedereinmal der brave Steuerzahler, der:
1. Die Produkte von Nokia kauft
2. Mit seinen Steuern die Subventionen bezahlt
3. Mit seinen Steuern die arbeitslos gewordenen Mitarbeiter von Nokia bezahlen muss!

In Dreifacher Hinsicht habe ich ein wenig das Gefühl abgezockt zu werden :-(


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    BeitragVerfasst: 16.01.2008 22:31 
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Ganz ehrlich, als ihr die 35 Stundenwoche eingeführt habt, Schuss ins Knie.


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    BeitragVerfasst: 17.01.2008 00:38 
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"Wo soll das Hinführen?"

Tja, da hast du eins bei vergessen, der "brave Steuerzahler", das sind auch genau die Leute, die da jetzt entlassen werden, die vorher eine zeitlang ordentlich verdient haben und gedacht haben sie hätten einen sicheren Arbeitsplatz.

Was lernen wir daraus?

wahrscheinlich mal wieder nichts!



Dabei ist es mal wieder eine ganz typische und durchaus lernenswerte Lektion!

"Der Staat", das sind wir, das dumme Stimmvieh, die Arbeiter und einfachen Angestellten die im Leben nicht wirklich was zu sagen haben. Uns wird die Illusion von Demokratie gegeben (man kann zwischen 3 oder 4 Parteien wählen, die alle den gleichen Mist verzapfen).
Ansonsten sind diese Herren und Damen hauptsächlich damit beschäftigt, für sich selbst zu arbeiten.

Solche Zuschussgeschäfte wie das Nokiawerk werden von unseren von uns gewählten Vertretern, den Politikern, eingefädelt, dafür werden ganz ungeheuer große Kredite aufgenommen. Das nennt man dann Beschäftigungsförderung.



Wer zahlt die Zeche?

Schon ganz am Anfang der "brave Steuerzahler", denn während die Regierungen und Politiker wechseln, bleiben uns die Schulden erhalten.

Die "Investitionen" zur "Beschäftigungsförderung" dürften einen guten Teil der in der Betriebszeit (10 Jahre) anfallenden Lohnkosten ausmachen. Da zahlt sich also der "brave Steuerzahler" seinen Lohn selbst indem er Kredit aufnimmt.

Ökonomische Katastrophe, von der Politikerelite von Anfang an billigend in Kauf genommen. Das eine Firma so ein Geschenk annimmt ist klar, wer kann da "Nein" sagen...



In dreifacher Hinsicht abgezockt? Nöö, nur das ganz normale Tagesgeschäft, politischer Alltag. Das einzig besondere ist hier mal der etwas größere Maßstab.

Und dann habe ich noch im Ohr, das die Gewerkschaften angekündigt haben, man wolle die Arbeitnehmer jetzt am "Aufschwung" partizipieren sehen und daher werde man unbescheiden sein bei der nächsten Lohnverhandlung.
Ich lach mich kaputt, so traurig ist das.



Aufschwung? Wir haben gar keinen Aufschwung, der Fall ins Bodenlose hatte sich nur für ein paar Momente etwas verlangsamt.

Wer es nicht glaubt sollte sich mal die "Schuldenuhr" angucken, die die Staatsverschuldung in Zahlen sichtbar macht, ich zitiere von http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html : "Demnach beträgt der Zuwachs, bei geplanter Neuverschuldung für 2007 von rund 17 Mrd.€, gegenwärtig 539 Euro pro Sekunde!"



Einen Aufschwung haben wir dann, wenn die Verschuldung sinkt!

Aber das werde ich wohl nicht mehr erleben.

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    BeitragVerfasst: 17.01.2008 03:48 
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Lustige Seite hast du da gefunden. Macht sehr viel Gebrauch von GROSSBUCHSTABEN UND AUSRUFEZEICHEN!! DA KANNST DU JA GLEICH BILD LESEN!!!! Was soll denn an der Staatsverschuldung so schlimm sein? Frisst die kleine Kinder?

Und zu der Werksschließung: Würd ich auch machen, wenn ich wo anders weniger Lohnkosten und mehr Zuschüsse habe. Dem Kunden kann das nur recht sein, denn das wirkt sich natürlich auch auf die Produktpreise aus.

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    BeitragVerfasst: 17.01.2008 15:58 
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USSEraser hat geschrieben:
Lustige Seite hast du da gefunden. Macht sehr viel Gebrauch von GROSSBUCHSTABEN UND AUSRUFEZEICHEN!! DA KANNST DU JA GLEICH BILD LESEN!!!! Was soll denn an der Staatsverschuldung so schlimm sein? Frisst die kleine Kinder?

Und zu der Werksschließung: Würd ich auch machen, wenn ich wo anders weniger Lohnkosten und mehr Zuschüsse habe. Dem Kunden kann das nur recht sein, denn das wirkt sich natürlich auch auf die Produktpreise aus.


Haha. Auf welcher Seite warst du denn? Jedenfalls ist mir auf der von mir verlinkten Seite an keiner Stelle Bildzeitungsartiger Stil aufgefallen, auch der von dir bemängelte massenhafte Gebrauch von GROSSBUCHSTABEN ist dort nicht vorhanden.

Aber du kannst alternativ gerne diese Seite besuchen, da ist der gleiche Inhalt anders dargestellt. Der Bund der Steuerzahler dürfte dir ja wohl bekannt sein: http://www.steuerzahler.de/webcom/show_ ... -42/i.html

Und wenn du meinst das die Staatsverschuldung nicht schlimm ist überleg halt mal, warum der durchschnittliche Arbeitnehmer mehr als die Hälfte seines Einkommens gleich mal wieder weggenommen bekommt, mal ganz grob gerechnet.

Diese weggenommene Hälfte geht fast zu gleichen Teilen in die Sozialversicherungen (U. a. die "sichere" Rente) und als Steuern an den Staat.

Der Teil, der an die Krankenkasse geht bringt (ausnahmsweise) tatsächlich ein Anrecht auf eine Leistung, der Rest "versickert" und ist unwiederbringlich weg.

Die andere Hälfte "darf" man behalten und verprassen, juchhei! Oh, und wenn man jetzt etwas einkauft geht nochmal fast 20% davon schon wieder an den Staat: "Mehrwertsteuer".

Und komm mir bloss nicht mit "ich kann das ja absetzen", erstens kann man das nicht immer jeder, zweitens wäre es doch viel besser wenn man es von vornherein nicht bezahlen müsste.

Es sei mir also mal die Frage erlaubt, welchen Grund ich habe, derart viel von MEINEM Geld dem Staat zur Verfügung zu stellen. Dem das immer noch nicht langt und der noch mehr Schulden macht, die er sich dann in Form von Steuern und Abgaben auch von mir holt.
WO geht das Geld hin?

Ein gewaltiger Teil davon wird zur Zinstilgung verwendet, trägt also KEINE Schulden ab!

Und WER bekommt nun wiederum diese Zinsen? Da wird doch grade irgendwer reich und fett davon!!!

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    BeitragVerfasst: 17.01.2008 16:11 
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ich will mich da jetzt nicht in verschuldung pro und kontra einmischen,
aber wer hilft dir im notfall? Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst bis auf letzteren sind die Hilfeleistungen zumeist kostenfrei. Wer zahlt das?
Das wird aus steuergledern finanziert.
das ist vielleicht nur ein relativ kleiner teild es staatshaushaltes, aber wir können uns nun wirklich nicht beschweren, dass unsere steuergelder zum fenster rausgeschmissen werden. klar gibts da immerwieder fälle wo auch das passiert aber aber in welcher firma werden alle vorhanden gelder 100% sinnvoll investiert?

wo ständen wir denn heute wenn die staatsvershldung nciht wäre? wahrscheinlich im stau weil viele autobahen nciht wären, oder nur 2spurig usw...

klar hätte ich auch lieber mehr geld im geldbeutel aber es freut sich jeder wenn er es geshafft hat den staat zu bescheißen, seis beim tanken oder bei der steuererklärung.
wie sollen die steuern denn da weniger werden?

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Unter die grössten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach wohl die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.

Georg Christoph Lichtenberg


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    BeitragVerfasst: 17.01.2008 18:15 
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Der Bund der Steuerzahler ist auch ein sehr objektiver Verein. In deinem Link steht nichts davon dass die Forderungen im Ausland die Schulden übersteigen. Ist auch nicht in deren Interesse, da müsste man ja gleich die Hälfte von der Staatsverschuldung abziehen. Das ist doch keine Information, das ist Manipulation.
Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht was passieren würde, wenn der Staat ernsthaft sparen würde? Auf einmal würden haufenweise Unternehmen pleite gehen weil sie keine Aufträge mehr vom Staat bekommen. Dann gibt es wieder mehr Arbeitslose, die bekommen Arbeitslosengeld und zahlen weniger Steuern. Dann hat der Staat noch weniger Geld zum ausgeben -> noch mehr Arbeitslose.

Wie kommst du eigendlich auf die dumme Behauptung unsere Steuergelder würden versickern und unwiederbringlich weg sein? Ich kann aus keinem meiner Fenster schauen ohne etwas zu sehen dessen Bau mit Steuergeldern finanziert wurde. Und das Geld ist dann auch nicht weg. Klar, wenn du Geld aus gibst, dann siehst du das nie wieder; aber eine Volkswirtschaft funktioniert nun mal etwas anders. Alles Geld was man irgendwo rein steckt kommt wo anders wieder raus. Ich kenn genug Leute deren Gehalt aus Steuergeldern kommt. Willst du denen erklären dass sie weniger bekommen, damit wir unsere Staatsschulden abbauen können?

Und ganz nebenbei: Ich bekomm seit meiner Geburt Zinsen aus der Staatsverschuldung. Da haben meine Eltern nämlich ein Sparbuch für mich angelegt. Natürlich bekommen reiche Leute mehr davon, aber was willst du tun? Willst du ihnen vorwerfen dass sie so viel Geld haben? Willst du ihnen ihr Geld abnehmen? Dann kannst du aber auch gleich eine Mauer um Deutschland bauen, damit die nicht abhauen.

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    BeitragVerfasst: 20.01.2008 12:30 
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Vize hat geschrieben:
ich will mich da jetzt nicht in verschuldung pro und kontra einmischen,
aber wer hilft dir im notfall? Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst bis auf letzteren sind die Hilfeleistungen zumeist kostenfrei. Wer zahlt das?
Das wird aus steuergledern finanziert.
[...]


Hilfeleistungen kostenfrei? Da muss ich aber mal kräftig lachen, du hattest sicher noch nicht das Vergnügen.

Als bei mir wegen einem kleinen Brand die Feuerwehr angerückt kam hab ich später eine ganz detaillierte Rechnung über jede noch so kleine Leistung incl. Verbrauchsstoffe usw. bekommen.
Nur weil dies dann von meiner Versicherung übernommen wurde ist das also noch lange nicht kostenfrei, die Versicherung muss ich schließlich auch bezahlen (bzw. die sozialgemeinschaft aller Versicherten dieser Gesellschaft unter mitfinanzierung des Verwaltungsapparates der Versicherungsgesellschaft)

Und was diese Forderungen im Ausland angeht, die höher sind als die Kredite: Das sind zum guten Teil Forderungen an Länder (z.B. "Entwicklungsländer", denn Dritte-Welt sagt "man" ja nicht mehr), die diese Schulden NIEMALS bedienen werden, nicht mal die Zinsen. Selbst Russland zahlt seine Schulden nicht regelmäßig ab.
Da wird dann immer mal wieder ein tolles neues Geschäft gemacht und großzügig der alte Schuldenbestand unter den Tisch fallen gelassen.
Oder für gleich ganz ohne Gegenleistung ein Schuldenerlass geschenkt.

Auf gut Deutsch: Wenn du Forderungen in großer Höhe gegen ein völlig bankrottes Unternehmen oder zahlungsunfähigen Staat hast sind diese Forderungen einfach wertlos.



Und was das versickern der Gelder angeht: damit meine ich, das das Geld für Nicht-wertschöpfende, überflüssige Leistungen verbraten wird.

Beispiel:
Wenn ein Finanzbeamter eine (völlig unsinnige, aber in einem der unzähligen Gesetze verankerte) Tätigkeit ausübt, wird damit kein Produkt hergestellt. Der Finanzbeamte wird aber von Steuergeld monatlich bezahlt.

Würde selbiger Finanzbeamte aber mit gleichem Zeit- und Geld-Aufwand beschäftigt um z.B. Apfelbäume zu züchten und zu pflegen, so gäbe es eben als Produkt um diese Menge mehr Äpfel pro Jahr.
Voraussetzung wäre, das die andere unsinnige Tätigkeit entfällt.

Ließe man also alle unsinnigen Tätigkeiten und Geldausgaben entfallen, so wäre die Produktivität unserer Gesellschaft um einiges höher.
Klar, zunächst wäre das für die Firmen, die von diesen unsinnigen Geldausgaben profitieren schlecht, die müssten sich der neuen Marktsituation anpassen. Aber insgesamt würde die Kaufkraft der Bürger dieses Landes doch steigen, da der selben Arbeitsleistung nun eine höhere Quantität an Produkten gegenüberstünde.

Das setzt natürlich voraus, das dieser oben genannte (Ex-)Finanzbeamte sich nicht einfach weigert, Äpfel zu züchten, sondern darauf besteht seine unsinnige unproduktive Tätigkeit weiterzuführen und weiterhin sein Beamtengehalt dafür eizusacken.

Und das ist nämlich der Kern des Problems: Einmal zugesicherte Privilegien werden NIEMALS wieder abgebaut.

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    BeitragVerfasst: 20.01.2008 12:40 
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Oh ja, die Steuern. Nachdem ich mich im Dezember auf das dicke Weihnachtsgeld mit Bonus und allem gefreut habe, waren davon unterm Strich knapp 40 % in der Tüte. Alles Steuern? Nein, da waren auch ein paar andere oben schon angesprochene Abzüge drauf. Soll ich mich nun drüber aufregen? Eigentlich sollte ich froh sein, soviel Geld zu verdienen, dass ich den Spitzensteuersatz zahlen darf...
Was mich immernoch aufregt ist die Komplexität des Steuersystems. Wofür brauchen wir unzählige Steuerarten?! Da kann ich die FDP nur unterstützen, ein Steuersatz für alles.
Nicht vergessen sollte man aber bei der ganzen Diskussion: Wird es mir hier zu bunt, dann gehe ich in ein anderes Land. Da zahle ich weniger Steuern und freue mich, dass ich nach DLand rüber fahren kann um hier auf den Straßen zu rasen und das geniale Gesundheitssystem zu nutzen. Dank EU ist ja alles möglich =)


Zurück zum Thema:
Es gab vor einiger Zeit mal sowas mit einem Herrn Müller der Joghurts usw. herstellt. Der hat eine neue Fabrik gebaut gehabt, hat sie dann aber still gelegt, weil er im osten der Republik dank Subventionen eine komplett neue noch bessere bauen konnte ohne drauf zu legen.
Nun hat NOkia immernoch den Anstand wenigstens das Land zu wechseln.
Für die Mitarbeiter ist das natürlich kacke. Wie bei BENQ/SIemens haben sie das Problem. Glücklicherweise ist aber Nokia nicht pleite, wird also ordentlich dafür schuppen müssen, wenn sie die Mitarbeiter kündigen.
Außerdem war es letztendlich auch kein Geheimnis, dass da was im Busch ist. Das war die letzten Monate richtig groß in den Medien, so dass ich es sogar in Englang mitbekommen habe.

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    BeitragVerfasst: 20.01.2008 13:09 
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Ok, der letzte Einsatz den ich gefahrenbin liegt schon 2 Wochen zurück, wahrscheinlich hat sich in dieser Zeit einiges geändert... :roll:
Also was z.B: ein Feuerwehreinsatz kostet regelt die jeweilige Kostensatzung der Gemeinde/Stadt. Es gibt acuh Bundesländer in den Hilfeleitungen wie Brandbekämpfung(so lange es sich nicht um grobe Fahrläsigkeit oder Brandstifftung handelt) eben so wie Menschenrettung.
Städte mit Berufsfeuerwehren haben meist eine Kostensatzug am Land wo es überwiegend Freiwillige gibt sind meist auch die Einsätze kostenfrei.
Allerdings brauchst du nicht zu glauben, dass gerade bei ner Berufsfeuerwehr die Kosten mit der Satzung wieder reingeholt werden.
Schließlich sind Berufsfeuerwehrleute auch Beamte, und es soll vorkommen, dass die wenn gerade kein Einsatz oder Arbeits/Übungsdienst ist nur "faul" rumsitzen und nichts tun. Nachts sollen die sogar zwischen den Einsätzen schlafen und bekommen Geld dafür...
So nen neues Fahrzeug ist auch nicht unter 300.000€ zu haben.
Da kann man sich vorstellen, dass die Einnahmen mittels der Satzung nur nen Tropfen auf den heißen Stein der real anfallenden Kosten sind.

Was die Forderungen an dritee WEltländer angeht können wir ja ganz einfach gled sparen in dem wir denen nix mehr geben... Problem gelöst....

Du hast recht, dass der Verwaltungsaparat durchaus verschlankt werden könnte, aber wann ist eine Tätigkeit sinnlos? Immerhin wurde sie ja irgendwann mal als sinnvoll erachtet sonst wäre sie ja nicht geschaffen worden.
Und immerhin bekommt der jenige ja Geld und kann dieses auch wieder investieren, beamte kreigen heut zu tage ja bekanntermaßen am leichstesten einen Kredit und es soll ja investiert werden!
Ich will hier jetzt nicht das Beamtentum verteidigen aber alles hat zwei Seiten und es wäre bei immerhoch gut 3Mio Arbeitslosen Utopisch zu glauben, dass alle die der Staat ausstellt in der Lage wären einen "produktiveren" Job zu machen.

Mit den Privilegien stimm ich vollkommen mit dir überein, aber auch dieses ließe sich über eine Leistungsgerechte bezahlung der Beamten, wie sie ja immerwieder diskutiert wird, lösen.
Beamter kriegt nen Grundgehalt, das deutlich unter der heutigen Gehaltsklasse leigt und je nach Einsatz kriegt er zusatzleistungen, mit denen er sogar sein heutiges Gehalt übertrumpfen kann.

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  re: Nokia Werksschliessung Bochum
    BeitragVerfasst: 20.01.2008 16:56 
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Stundenlang blockierten empörte Beschäftigte die Einfahrt, als die Schockbotschaft die Runde machte. Doch der Protest ließ die Unternehmensleitung ungerührt: Die Verlagerung blieb beschlossene Sache, viele Menschen würden Job und Einkommen verlieren. Der neue Standort bot ganz einfach die besseren Konditionen.
Die Rede ist indes nicht von Nokia, sondern von der Frachttochter der Deutschen Post, DHL. Doch anders als derzeit beim finnischen Handyhersteller, der sein Bochumer Werk nach Rumänien verlegt, sorgte die 2004 verkündete DHL-Entscheidung in Deutschland für keinerlei negative Schlagzeilen, ganz im Gegenteil. Denn DHL hatte schließlich den Umzug nach Deutschland beschlossen, weg von Belgien.

http://www.welt.de/wirtschaft/article15 ... tiker.html

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