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  Three-Strikes-Gesetz in Germany?
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    BeitragVerfasst: 23.06.2009 04:13 
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Zitat:
"Wir möchten nach britischem und französischem Vorbild
Rechtsverletzungen effektiv unterbinden, indem die Vermittler von
Internetzugängen Rechtsverletzer verwarnen und nötigenfalls ihre Zugänge
sperren", schreibt die Union. Das ist das sogenannte "Three-Strikes"-Modell:
Wer illegal Musik tauscht oder Software herunterlädt, dem sollen die
Provider den Netzzugang sperren dürfen. Das oberste französische
Verfassungsgericht hat ein entsprechendes Gesetz gerade gestoppt, da es
gegen Grundrechte verstieß. Trotzdem nennt es die Union explizit als Vorbild.

quelle & mehr...


das hat aber lange gedauert... :x

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Warum man sich hätte überlegen sollen, wen man gewählt hat
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    BeitragVerfasst: 23.06.2009 08:04 
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krank... ja, wie war das mit dem kleinen finger geben... so auch hier, man testet schritt für schritt, was können wir noch so alles machen.


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    BeitragVerfasst: 23.06.2009 19:13 
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man testet nicht, es wird einfach gemacht! was die Wähler wollen, ist egal... :hmpf:

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    BeitragVerfasst: 23.06.2009 22:18 
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die "wähler"? denen ist das im grossen und ganzen doch egal... ich hab neulich gelesen, daß fast 50% der wähler der kommenden bundestagswahl über 60 sind. die juckt es doch nich, wenn man der generation internet das informationsmedium (ohne richterliche kontrolle) nimmt.

man kann gar nich so viel essen, wie man - momentan ständig - kotzen möchte...

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    BeitragVerfasst: 24.06.2009 08:12 
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ein hoch auf die Demokratie :kopfhau:


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    BeitragVerfasst: 24.06.2009 14:36 
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Was kann ich dazu sagen. Das was da im Bundestag herumhampelt und tolle Vorschläge macht haben wir uns selbst zuzuschreiben.
Demokratie gibt ein Bild über das Volk das sie ausübt zurück. Den über 60ern ist es egal was im Inet passiert. Denen die es nutzen offenbar auch. Daher ist die oben angesprochene Regelung eh nur für einen sehr geringen Prozentsatz interessant, bzw. betrifft ihn.

Ich empfinde schon seit langem, dass wir in Deutschland nicht jedem "Bürger" Wahlrechte geben sollten. Viel mehr hätte ich gerne ein Wahlprivileg, dass ein Mindestmaß an politischem Interesse voraussetzt und Grundkenntnisse erfordert.

Nun kommt mir bloß nicht mit Menschenrechten.

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    BeitragVerfasst: 24.06.2009 16:10 
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dann passt ja diese sig:
Zitat:
Zitat eines Unbekannten: Ich lehne jede Regierung ab, in der die Meinung
des Dorftrottels dasselbe Gewicht hat wie die des Aristoteles. ...



edit
sagt mal, kommt hinter 'gewicht hat' ein komma? ich denke ja... :kratz:

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    BeitragVerfasst: 24.06.2009 19:29 
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Snukey hat geschrieben:
Was kann ich dazu sagen. Das was da im Bundestag herumhampelt und tolle Vorschläge macht haben wir uns selbst zuzuschreiben.
Demokratie gibt ein Bild über das Volk das sie ausübt zurück. Den über 60ern ist es egal was im Inet passiert. Denen die es nutzen offenbar auch. Daher ist die oben angesprochene Regelung eh nur für einen sehr geringen Prozentsatz interessant, bzw. betrifft ihn.

Ich empfinde schon seit langem, dass wir in Deutschland nicht jedem "Bürger" Wahlrechte geben sollten. Viel mehr hätte ich gerne ein Wahlprivileg, dass ein Mindestmaß an politischem Interesse voraussetzt und Grundkenntnisse erfordert.

Nun kommt mir bloß nicht mit Menschenrechten.


so war das nicht gemeint von mir... ich denke schon das jeder ein Wahlrecht hat und das das okay geht. Aber, man muß auch sehen, wer jetzt in Deutschland arbeitet und das Land erhält. Das die Leute über 60 mitreden zu haben okay, dennoch muß man in der Regierung abwägen, was hat Vorrang, was die Rentner wollen, was die jetztige Arbeiterbevölkerung will, die auch richtig hier was abgeben in die Staatskassen oder die jungen, die noch in der Schule rumlümmeln.


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    BeitragVerfasst: 24.06.2009 19:37 
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Hmm, ich bin mir nun nicht sicher, ob man das an wirtschaftlichem Beitrag bemessen sollte. Ein Renter der zwar nichts mehr einzahlt, dafür aber ehrenamtlich in einem Verein hilft leistet einen hohen sozialen Beitrag. Oder auch die Mutter die auf ihre Kinder aufpasst, damit sie mal wirtschaftlich leisten können und nicht verlotterte Sozialfälle werden.

Ich bin generell für eine Politprüfung die unentgeldlich auf einem Amt abgelegt werden kann. Muss auch nicht schwer sein. Nur die Leute die zu faul sind, gehen da nicht hin und dann wählen sie auch nicht irgend einen Schrott nur um zu sagen: Ja aber ich habe gewählt.

btw. Ich schreibe das jetzt übrigens nicht, weil ich wirtschaftlich keinen Beitrag leiste. Meine Ausbildung habe ich in den letzten Jahren dem Staat schon zurück gezahlt ;) Die nächsten Jahre sind dann fürs Volk.

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    BeitragVerfasst: 24.06.2009 22:11 
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tja, das mit der wählerschicht und dem gewählten ist wohl in einer demokratie, die eine altersstruktur wie die unsrige hat, nich leicht zu lösen. letzten endes haben ältere menschen natürlich die gleichen rechte wie jüngere. und wenn mehr ältere da sind, wird auch eher für diese regiert. rein logisch gedacht. somit hängt man wohl immer ein wenig den technischen neuerungen hinterher. was man momentan sehr deutlich sieht.

grad schön passend:

Code:
Tabelle 1: Internetnutzer nach Alter im Jahr 2008

Altersgruppe           Anzahl befragter Personen   Anteil Internetnutzer
14 bis 19               4.232                       93,7
20 bis 29               6.773                       89,8
30 bis 39               8.198                       85,4
40 bis 49               9.868                       78,2
50 bis 59               7.632                       63,5
60 bis 69               7.958                       41,6
> >= 70                   7.843                       16,3
Gesamt / Durchschnitt  52.503                       65,1


Entnommen der Studie "Onliner Atlas 2008".

auch spannend: die erklärung von herrn tauss, warum seine kollegen für das zensurgesetz gestimmt haben: http://www.abgeordnetenwatch.de/joerg_t ... ml#q196633

aber zurück zum thema: die CDU hat es offensichtlich vorgezogen, ihre worte etwas umzustellen. nun steht im wahlprogramm angeblich nur noch " “Rechtsverletzungen werden wir effektiv unterbinden.”. was inhaltlich immernoch das gleiche bedeuten wird. nur nich mehr mit so vielen reizworten unterlegt.


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    BeitragVerfasst: 24.06.2009 22:48 
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Snukey hat geschrieben:
Ich empfinde schon seit langem, dass wir in Deutschland nicht jedem "Bürger" Wahlrechte geben sollten.


Obwohl ich das auch oft empfinde, finde ich, dass es soweit niemals kommen darf. Denn wer soll Wahlrechte erhalten und wer nicht?

Wer Angst vor Missbrauch der (Internet-)Zensur hat, der kann in meinen Augen nicht gleichzeitig ernsthaft fordern, dass ein noch wichtigerer Grundpfeiler unserer Demokratie einfach so umgestoßen wird...

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"Ich habe keinen Stil. Ich bin ich." - Helge Schneider


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    BeitragVerfasst: 25.06.2009 00:14 
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Snukey hat geschrieben:
Ich empfinde schon seit langem, dass wir in Deutschland nicht jedem "Bürger" Wahlrechte geben sollten. Viel mehr hätte ich gerne ein Wahlprivileg, dass ein Mindestmaß an politischem Interesse voraussetzt und Grundkenntnisse erfordert.

Nun kommt mir bloß nicht mit Menschenrechten.


Ich stimme Moonwulf da vollkommen zu. Die freie und gleiche Wahlrecht für jeden Bürger ist das höchste demokratische Gut was wir haben. Lange wurde dafür gekämpft das Wahlen sobald man volljährig ist nicht mehr exklusiv sind.

Wer sollte den deiner Meinung nach wählen dürfen? Nur Politikinteressierte? Nur Männer? Nur Vorstandsvorsitzende? Nur Rentner? Alle zwischen 14 und 49 Jahren (Die Werberelevante Gruppe)? Nur Schwarze? Alle außer Rentner? Egal wie man es dreht und wendet. Am Ende würde eine Minderheit übrig bleiben die vollkommen aus dem politischen Prozess ausscheidet und vernachlässigt wird bzw. eine Elite entstehen, welche einzig und allein über alles entscheiden darf. Das kannst du nicht ernsthaft wollen. Der Weg in ein autoritäres System, ähnlich dem Apartheidssystem wie es einst in Südafrika existierte, wäre damit geebnet.


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