Ich möchte noch auf einen anderen Artikel aus der SZ von heute verweisen, der auch im Internet verfügbar ist. Es handelt sich dabei um eine Darstellung von Fahndern, Therapeuten, der Politik. Das meiste befasst sich mehr mit der Pädophilie an sich.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/813/465404/text/
Das Fazit, was auf der Internetseite leider fehlt möchte ich gerne noch einfügen:
Zitat:
Das Internet zwingt in seinen eigenen so alltäglichen wie machtvollen Domensionen zu denken. Pädophilie gab es schon immer. Diese Verfügbarkeit an Bildern noch nie. Justiz, Fahnder und Therapeuten stellen sich, so gut es geht, neuen Ausmaßen. Die Politik noch nicht.
Ein anderer Abschnitt befasst sich mit der Frage, ob die Verfügbarkeit des Materials nicht auch Pädophilie schaft. Er ist etwas zu lang um ihn abzutippen, aber es geht darum, dass Nicht-Pädophile sich das Zeug runterladen um es anschließend zu archivieren und/oder konsumieren. Ähnlich wie die Pornographie, kann dies zu einem Suchtverhalten führen.
Alles andere kann man nachlesen.
Aber in dem Artikel findet sich wieder der Hinweis:
Zitat:
Die hochangesehene Gesellschaft für Informatik (GI) warb zuletzt erst wieder Anfang April für eine bessere Strafverfolgung bei Kinderpornographie - die von der Ministerin und der Union geplanten Sperrungen von Seiten seien hingegen nicht hilfreich, vielmehr seien sie im Zweifelsfall sogar zusätzlich schädlich.
Faktisch jeder mit der Materie vertraute kritisiert das Vorgehen. Alles für den Wahlkampf? Wer unterstützt das ganze?
Würde ein Gesetz überhaupt standhalten vor dem Bundesverfassungsgericht?