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  Partition
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    BeitragVerfasst: 14.06.2005 17:28 
Bedeutung Partition


Partition:

* Eine Partition ist ein Bestandteil des Festplattenspeichers, welcher sich durchaus über mehrere Festplatten erstrecken kann. In der Regel wird sie jedoch verwendet, um den physikalischen Speicher der Festplatte in kleinere Bereiche aufzuteilen. Diese Bereiche lassen sich dann über separate Laufwerksbezeichnungen ansprechen – gerade so, als wenn dort mehrere Festplatten verbaut wurden.

Es gibt logische, sowie Primäre Partitionsarten, die man wie folgt unterscheidet!

Logische Partition:

* Im Unterschied zu einer primären Partition kann das Betriebssystem nicht auf eine logische Partition installiert werden, da die logische Partition nicht die Möglichkeit des bootens unterstützt.

Eine relativ große Anzahl von Partitionen ist möglich.Die Größe der Festplatte spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Primäre Partition:

* Es können bis zu vier primäre Partitionen auf der Festplatte vorhanden sein. Ausnahme: Sollte eine erweiterte Partition vorhanden sein, sind drei primäre Partitionen möglich. Eine erweiterte Partition belegt einen dieser vier Plätze im
MBR und kann logische Partitionen aufnehmen.

Vorteil:

* Der Vorteil ist, das man mehr Übersicht hat, es können so Daten schneller gefunden werden, ohne jedesmal in Ordnern zu suchen.
Somit können auch Daten schneller defragmentiert werden.

Nachteil:

*Der Nachteil ist, man verschenkt Festplattenplatz durch die zusätzlichen Partitionsdefinitionen.

Auch wenn erstmal eine Platte voll ist, dann ist Ende, es können keine weiteren Daten gespeichert werden, außer man verändert die Partitionen mit speziellen Programmen, etwa Partition Magic. Auf einer Partition kann eine Datei, welche größer als der freie Speicherplatz ist, nicht mehr gespeichert werden.


'Erweiterte Primäre Partitionen:

*Pro Festplatte gibt es eine erweiterte primäre Partition. Jetzt können Sie noch maximal 3 weitere primäre Partitionen erstellen. Diese ermöglichen es ihnen, bis zu 4 Betriebssysteme zu installieren, welche dann mit einem Bootmanager einzeln gebootet werden können. Alle anderen Betriebssysteme werden durch eine erweiterte primäre Partition aufgenommen. Was heißt, das erste Betriebssystem ist sozusagen das Hauptmenü, was kein Bootsmanager benötigt.

Partitionen anlegen, wie?

* Dafür gibt es Programme wie Partition Magic 8.0, Partition Manager 6.0 oder Systemrescuecd 0.2.11.

Diese Tools sind in der Lage, Partitionen zu erstellen, zu verkleinern und zu vergrößern. Daten sollten vorher gesichert werden, für den Fall einer Fehlfunktion!

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Weiterführende Lektüre

Dateisystems: NTFS, FAT oder FAT32

http://www.winhelpline.info/daten/index ... ownews=310

http://www.winhelpline.info/daten/index.php?shownews=34

http://www.newbieweb.de/index.php?templ ... ikel&id=69

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Verwendung




*Partitionen erlauben mehrere Betriebssysteme auf einer Festplatte zu installieren und diese bei Bedarf zu wechseln.

* Jede Partition hat imho ihr eigenes Dateisystem , daher kann man Partitionierung durch verschiedene Dateisysteme trennen. Möchte man eine große Festplatte mit älterem Dateisystem, was nur eine bestimmte Größe zulässt, beschreiben, muss man diese aber in kleinere Partitionen teilen.

* Wenn man Dateien mit verschieden langer Lebensdauer auf verschiedene Partitionen legt, wird es helfen Fragmentierung zu vermeiden. Das bedeutet, dass ein grundsätzlicher Konflikt zwischen Platzausnutzung und Transfergeschwindigkeit der Dateisysteme beseitigt wird. Man kann auch die Performance steigern, indem man Swap-Partitionen anlegt.

* Man kann auch die Daten, um sie besser aufzuteilen, in verschiedenen Partitionen speichern. Somit können Daten des Systems, die Programme von Anwendungen, und die Benutzerdaten auf verschiedenen Laufwerken liegen, was beispielsweise eine Datensicherung sehr erleichtert.

* Sollte mal eine Partition aufgrund von Fehlern der Software oder durch versagen der Hardware kaputt gehen, so sind andere Partitionen nicht betroffen davon. Allerdings gibt das keine verlässige Sicherheit anderer Partitionen, da auch solche Fehler die ganze Festplatte betreffen können. Zur Datensicherung wäre alternativ eine zweite Festplatte, welche zusammen mit der ersten durch RAID betrieben wird.

Bedeutung RAID:
Redundant Arrays of Independent Disk!
Ist ein Verfahren um Daten mit Fehlerkorrektor auf mindestens zwei Festplatten zu verteilen, um dadurch die Leistung zu erhöhen.
Es sollten aber möglichst bei solch einem Verfahren, dieselben Festplatten des Herstellers sein.

Anwendung Raid:
Für eine RAID Anwendungen mit IDE Festplatten gibt es Möglichkeiten die Kontroller der PCI Karten, die die Möglichkeit bieten bis zu 4 Festplatten in allen Raid-Leveln zu verwenden und dies zusätzlich zu den IDE Anschlüssen des Rechners.
Die auf Hauptplatinen enthaltenen Raid Anschlüsse erlauben meist nur die Verwendung von 2 Festplatten mit Raid 0 , aber natürlich auch neben den "normalen" 4 IDE Anschlüssen.

Eine Verdoppelung der Leistung dürfte mit 2 Festplatten meist ohne Probleme möglich sein, so ist vor allen die Verwendung von billigeren, langsameren Platten mit erheblicher Leistungssteigerung möglich. Aber die Datensicherung darf keinesfalls vergessen werden.
Natürlich kann die Leistung der Raid-Festplatten die Computer Leistung nicht übertreffen.

So bietet der PCI-BUS eine maximale Bandbreite von 133 MByte pro Sekunde währen Raid 0 mit 4 Festplatten mit Datentransferleistung von über 40 MByte pro Sekunde, 160 MB ergeben würde. Also wäre Raid 0 mir 4 Festplatten nicht sinnvoll. Dazu kommt dass der PCI Bus oft seine theoretische Leistung nicht erreicht, sie liegt bei bestimmten Mainbords nur zwischen 60 und 95 MByte und lässt sich unter Umständen mit Tools oder Patsches erhöhen.

Quelle Info & Hilfe bei Problemen mit RAID


*Eine Partition wird durch das Dateisystem bestimmt was die Größe der Partition sein darf. Die jetzigen aktuellen NTFS _ Versionen, sind genauso wie die meisten Dateisysteme unter Linux ebenfalls in der Lage, Partitionen zu erstellen von mehreren Terabyts und zu Verwalten.

*Die Reihe der Linux-Kernel 2.4 oder auch kleiner, wird die Größe wie ich weiß auf ca. 1 Terabyte limitiert.
Aber dann als Kernel 2.6 veröffentlicht wurde, wurde eine Einführung von Large Block Device, diese Limitierung überflüssig, und wurde aufgehoben.


Large Block Devices => erlaubt größere Partitionen auf Festplatten

*Nun wer also rissige Datenmengen ( Filme , Musik usw. ) in einer Partition Verwalten möchte, denn würde ich Vorschlagen das er sich vorher Informiert ob dieses Dateisystem von Kernel auch unterstützt wird.

Aber für Stinknormale Benutzer sind sowieso Datenmengen in Terabytbereich noch ein Traum.

Hier noch ein kleines Zitat;

Zitat:
Der Kernel verwaltet alle Betriebsmittel eines Computers. Er ist der erste Schritt von der Hardware zum Benutzer. Nach innen, zur Hardware hin, ist der Kernel ein Organisator. Er teilt den unterschiedlichen Geräten mit, was sie wann zu tun haben und sorgt für möglichst reibungslose, effiziente Abläufe. Nach außen, zum Benutzer hin, ist er ein Dienstleister:
Er bietet Funktionen an, die von Programmen verwendet werden können. Programme verlangen Prozessorzeit, Speicherplatz, möchten von Geräten lesen oder auf sie schreiben, sie wollen andere Programme starten oder sich selbst beenden. Für all diese Aktionen müssen sie eine Anfrage an den Kernel richten, die von diesem an die Hardware weitergegeben oder auch verweigert werden kann.

Der Kernel selbst ist ein Programm. Er liegt im Hauptspeicher, erhält dann und wann Prozessorzeit und kontrolliert in diesen Intervallen, welches Programm außer ihm etwas tun darf. Mit dem Systemstart muss der Kernel also in den Speicher geladen werden. Dies geschieht üblicherweise mittels eines Bootloaders wie Lilo oder Grub von der lokalen Festplatte. Es gibt jedoch auch andere Möglichkeiten. Booten von Diskette oder CD ist ebenso möglich wie das Booten über ein Netzwerk.

Um mit der Hardware kommunizieren zu können, benötigt ein Kernel spezielle Treiber. Des weiteren bestehen meist sehr konkrete Anforderungen an ein Rechnersystem - und diese Anforderungen können sich von System zu System stark unterscheiden. Benötigte Treiber und die konkreten Anforderungen an das System verlangen nach ganz unterschiedlichen Kernelfunktionen. Daher ist Kernel nicht gleich Kernel. Es wäre unsinnig, einen einzigen großen Kernel zu erstellen, der gewissermaßen alles kann. Ein enormer Speicherbedarf wäre die Folge. Es ist also eine Auswahl der Treiber und Funktionen notwendig.

Diese Auswahl geschieht unter Linux auf zweierlei Weise. Zum einen kann bereits vor dem Kompilieren des Kernels angegeben werden, welche Komponenten überhaupt Bestandteil des Kernels werden sollen. Zweitens bietet Linux die Möglichkeit, einzelne Komponenten als Module zu kompilieren. Module können dann zur Laufzeit geladen und wieder aus dem Speicher entfernt werden.


Saludo erde


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