und hier, weils dank der "freiwilligen" Internetzensur grad aktuell ist:
Zitat:
Die Bürgerrechtler des FoeBuD-Vereins betreiben seit heute (17. April 2009) einen eigenen öffentlichen "zensurfreien DNS-Server" unter der IP-Adresse 85.214.73.63. Damit reagieren die Aktivisten auf den Vertragsschluss der Telekom, Vodafone, Alice/HanseNet, Kabel Deutschland und Telefónica O2 mit dem Bundeskriminalamt zur Einrichtung von Internetsperren.
Quelle und Danke an Moonwulf
Anleitungen zum Ändern des DNS-Servers findet man z.B. beim
Chaos Computer Club.
Hier finden sich auch sechs freie, unzensierte DNS-Server:
* 204.152.184.76 (f.6to4-servers.net, ISC, USA)
* 2001:4f8:0:2::14 (f.6to4-servers.net, IPv6, ISC)
* 194.150.168.168 (dns.as250.net; anycast DNS!)
* 213.73.91.35 (dnscache.berlin.ccc.de)
* 80.237.196.2
* 194.95.202.198
Weiterhin angeblich zensurfrei sind die beiden Server vom OpenDNS (entgegen dessen, was der Name suggeriert, ist OpenDNS ein gewinnorientiertes Unternehmen. Wenn eine Adresse angesurft wird, die nicht aufgelöst werden kann, bekommt man statt einer Fehlermeldung eine Werbeseite präsentiert):
208.67.222.222
208.67.220.220
An dieser Stelle möchte ich eine kleine Warnung hinterlassen: da ein DNS-Server die Antwort gibt, hinter welcher Netzwerkadresse eine URL steckt, ist es somit theoretisch möglich, dies böswillig falsch zu erledigen. Den Surfer also woanders hinzuleiten.